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POWER RANGERS basiert auf der Kinderserie MIGHTY MORPHING POWER RANGERS, die erstmals Mitte der 90er Jahre über die amerikanischen Bildschirme flimmerte.
Fünf Teenager kämpfen unter Anleitung von Zordon gegen die böse Rita Repulsa. Die Serie war so, eh schrottig, dass sie schon wieder einen gewissen Kultstatus genießt.
Die neue Kinofassung gibt sich da viel seriöser, die erste Hälfte ist da schon richtig ernst, nachdenklich, philosophisch, was die Vorstellung der fünf zukünftigen Power Ranger angeht. Das weckt dann schon Erinnerungen an THE BREAKFAST CLUB aus dem Jahr 1985. Es dauert auch relativ lange bis wir die Power Rangers ihren Kostümen sehen, das geschieht erst in den letzten 15, 20 Minuten des Films.
Vermißt habe ich auf jeden Fall die Leichtigkeit, und vor allem das Schrottige der Serie.
Die Zielgruppe des Kinofilms sind aber keine kleinen Kinder, er ist erst ab 12 freigegeben, sondern die jetzt erwachsene Zielgruppe der 90‘ern, die heute vielleicht schon selbst Nachwuchs hat.
Die Action, der Showdown mit Rita Repulsa am Ende erinnert an eine Mischung aus den Transformers‑Filmen und ja, vielleicht den ersten THOR‑Film aus dem Marvel‑Universum.
Übrigens wird auch bei POWER RANGERS positiv herausgestellt, daß wir einen autistischen Ranger haben und auch einen lesbischen. Allerdings wird letzteres gerade mal angedeutet, als sich die Teenager über ihr Leben unterhalten. Offensichtlich ist es jetzt außerordentlich wichtig, darauf hinzuweisen.
Der POWER RANGERS Film scheint mir ein paar Löcher in der Handlung zu haben.
Schade fand ich auch, daß das Lied aus der alten Fernsehserie keinen Platz im Soundtrack des Kinofilms gefunden hat.

Der Soundtrack zu Power Rangers (2017) bei AmazonBrian Tyler ist der Komponist des neuen Kinofilm. In den letzten Jahren hat er nicht nur die Musik zum EXPANDABLES Franchise geschrieben, sondern auch zu Filmen aus dem Marvel Universum wie IRON MAN 3 oder AVENGERS: AGE OF ULTRON.

POWER RANGERS ist darum auch eine eher leichte Übung für Tyler. Das bedeutet aber auch, dass der Score auch ziemlich auswechselbar klingt, sprich: Die Musik passt auch zu einem X‑beliegen Superheldenfilm.

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