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Terminkalender

Film: Schweiz
von Donnerstag, 18. Januar 2018
bis Mittwoch, 24. Januar 2018
Aufrufe : 223
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PR-Mitteilung:

Vom 18. bis 24. Januar 2018 findet im BrotfabrikKino in Berlin zum ersten Mal das Festival „Film: Schweiz“ statt.

Berlin beherbergt jährlich hunderte von Filmfestivals und Retrospektiven, die sich spezifischen Themen oder den Filmproduktionen einzelner Länder widmen. Dabei gibt es kaum ein Land, das hier nicht vertreten ist. Auffällig ist daher umso mehr, dass das Kino aus der Schweiz in Deutschland meist abwesend bleibt. Diesem Umstand will nun „Film: Schweiz“ entgegentreten und eine Plattform schaffen, die internationale Vergleiche ermöglichen und in erster Linie eine dringend notwendige Aus- und Aufwertung des schweizerischen Kinos fördern soll.

Das Programm der ersten Ausgabe des Festivals umfasst insgesamt zwölf Filme, die zwischen 1959 bis 2016 entstanden, und die beweisen, dass die Schweiz abgesehen von Käse, Uhren und Schokolade auch mit künstlerisch wertvollen Filmen glänzen kann.

Eröffnet wird das Festival mit „Der Goalie bin ig“ (Schweizer Filmpreis 2014) von Sabine Boss nach dem gleichnamigen Roman (Schweizer Buchpreis 2010) des Berner Mundartschriftstellers Pedro Lenz.

Die beiden ältesten Filme sind „Hinter den sieben Gleisen“ des Zürcher Regisseurs Kurt Früh, der eine gesamte Generation deutschsprachiger Schweizer Filmautoren geprägt hat, und „Die Schweizermacher“ von Rolf Lyssy von 1979, der noch immer als der erfolgreichste Film aus der Schweiz gilt.

Mehrere Filme feiern nach Jahren ihres Erscheinens auf dem Festival ihre Deutschlandpremiere: „Neutre“ (2001, franz. „Neutral“) des Genfer Regisseurs Xaver Ruiz („Verso“, 2009) entwirft ein Drama im Umfeld der Schweizer Armee und „Il nido“ (2016, ital. „Das Nest“) der italienischsprachigen Schweizerin mit peruanischen Wurzeln Klaudia Reynicke erzählt von einem Familiendrama in einer abgelegenen Bergregion. Von Peter Luisi, dessen originelle Liebesgeschichte „Der Sandmann“ im Stile von E.T.A. Hoffmann erfolgreich in den deutschen Kinos anlief und neue Komödie „Flitzer“ ab diesem Herbst zu sehen sein wird, zeigen wir „Boys Are Us“ (2012), ein intelligentes und zynisches Streitgespräch zwischen den Geschlechtern.

Mit „Wintergast“ (2015) des Duos Andy Herzog und Matthias Günter sowie „Heimatland“ (2016) eines zehnköpfigen Regisseurenkollektivs präsentieren wir zwei aktuelle und mit „Der Freund“ von Micha Lewinsky („Nichts passiert“) und „Strähl“ von Manuel Flurin Hendry mit Roeland Wiesnekker in der Hauptrolle zwei ältere Autorenfilme.

Einer der Höhepunkte des Programms ist die Weltaufführung der restaurierten Fassung von „Wachtmeister Zumbühl“ (1994) von Urs Odermatt mit Michael Gwisdek, Jürgen Vogel und Roeland Wiesnekker. Vom zu früh verstorbenen Altmeister Peter Liechti zeigen wir seine ganz persönliche Hommage an sein Heimatland, „Hans im Glück“ von 2003.

Veranstaltungsort* http://brotfabrik-berlin.de/
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