×

Hinweis

EU e-Privacy Directive

This website uses cookies to manage authentication, navigation, and other functions. By using our website, you agree that we can place these types of cookies on your device.

View e-Privacy Directive Documents

You have declined cookies. This decision can be reversed.

Eine Gruppe von Jugendlichen fährt in ein Camp in den Bergen. Dort werden ihre Leistungen bewerten, denn nur die Besten erhalten einen Platz an der begehrten Eliteuni. Bald brechen Konflikte zwischen den Jugendlichen auf. Ein Mädchen wird erschlagen aufgefunden.
JUGEND OHNE GOTT basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ödön von Horváth aus dem Jahr 1937.
Die Geschichte des Films wird in eine dystopische Welt zu verlegen um sie so dem jugendlichen Zielgruppe näher zu bringen. Ich finde die Idee wirklich gut. Es ist auch nicht schlecht die Geschehnisse nacheinander aus der Sicht mehrerer Figuren zu zeigen, obwohl es anfangs verwirrend ist.
In dem Roman von Ödön von Horváth geht es um Faschismus. In dem Film von Alain Gsponer wurde daraus eine extreme Leistungsgesellschaft.
Im Film wird mehrfach angesprochen, dass es darum geht der Beste zu sein. Die Übungen der Jugendlichen im Camp verdeutlichen das aber nicht. Die einzelnen Figuren erscheinen mir nur wenig glaubhaft und überzeugend. Zahllose Fragen über diese dystopische Welt werden nicht beantwortet. Das beginnt schon mit den ersten Szenen des Films. Wer sind die Jugendlichen im Bus? Kennen sie sich? Kommen nur die Besten der Besten ins Camp?
Ich muss gestehen, daß ich schon nach 5 Minuten nicht mehr still sitzen konnte, so sehr hat mich dieser Film aufgeregt. Das blieb leider bis zum Ende so.
Anderen hat der Film aber sehr gefallen.

In HIGH SOCIETY sehen wir übrigens vier Schauspieler und den selben Drehort wie in JUGEND OHNE GOTT wieder. 

Passend zum Film für die heutige Smartphone‑Generation gibt es einen elektronisch angehauchten Soundtrack. Die Klänge von Enis Rotthoff habe ich mich oft an die 80er erinnert, als elektronische Filmmusik stark gefragt war. JUGEND OHNE GOTT ist für mich also fast schon Retro.
Aufgenommen wurde der Score aber mit dem City of Prague Philharmonic Orchestra. In jedem Track des Soundtracks finden sich die elektronischen Elemente. Die Mischung passt aber sehr gut zu den Bildern, zum Einsatz neuester Technik wie GPS oder Drohnen um die Teilnehmer des Camps zu überwachen. Man unterhält sich über Videochat usw.
Enis Rotthoffs Musik kann man auch ohne den Film zu kennen sehr gut anhören. Andererseits ist mein Eindruck zumindest so, daß ich damit aber auch keinerlei Filmbilder verknüpfen konnte.
Königskinder Music wird den Soundtrack zu JUGEND OHNE GOTT am 1. September veröffentlichen.

Joomla templates by a4joomla