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READY PLAYER ONE heißt der neueste Film von Steven Spielberg. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ernest Cline, der auch einer der beiden Drehbuchautoren ist.
Wade hängt wie viele andere Jugendliche in der virtuellen Umgebung Oasis herum. Er sucht drei Schlüssel, die James Halliday, der Programmierer der Oasis hinterlassen hat. Wer als Erster alle Schlüssel findet, erhält die vollkommene Kontrolle darüber. Natürlich gibt es auch einen bösen Konzern, der alles daran setzt die Schlüssel zu finden.
Das ist Kürze der Inhalt von READY PLAYER ONE.
Buchverfilmungen sind immer so eine Sache. Meist gelingen sie nicht.
Ich habe den Roman von Ernest Cline vor einem Jahr gelesen. Meiner Meinung nach wäre eine Miniserie als Umsetzung viel besser gewesen.
Okay, Ernest Cline hat am Drehbuch mitgeschrieben und ist für die filmische Umsetzung also mit verantwortlich. Einiges aus seinem Buch hat es in den Film geschafft, die grundlegende Geschichte, die Suche nach dem Schlüssel. Vieles aber nicht oder wurde abgeändert. So treffen sich im Roman Wade und das Mädchen, das sich hinter ihrem Avatar „Artemis“ verbirgt, erst am Ende der Geschichte. Es gibt auch keine Revolution oder Verfolgungsjagd wie gegen Ende des Films. Das ist eher eine typische Hollywood.
Von der Sozialkritik im Buch ist im Film kaum was übrig geblieben.
Wer das Buch aber nicht kennt, wird sich sicher gut unterhalten.
Man sollte aber schon ein bisschen älter sein um all die Anspielungen auf die 80er Jahre zu verstehen und auch welche zu entdecken. Wahrscheinlich müsste man dazu den Film noch mal schauen, aber dazu reicht auch die DVD- / Blu-ray Veröffentlichung im Laufe des Jahres.

Mit SUGARLAND EXPRESS, 1974 begann die wohl bekannteste Zusammenarbeit eines Regisseur mit einem Komponisten.
READY PLAYER ONE ist jetzt das dritte Mal in 44 Jahren, dass es einen Steven Spielberg Film ohne Musik von John Williams gibt. DIE FARBE LILA, 1985, war der erste Film. Die Musik dazu hat Quincy John geschrieben. Bei BRIDGE OF SPIES: DER UNTERHÄNDLER, 2015 unterzog sich John Williams einer Herzschrittmacher‑Operation und die Arbeiten an der neuen KRIEG DER STERNE Trilogie zogen sich hin. Thomas Newman wurde auf Empfehlung von Williams Komponist bei BRIDGE OF SPIES.
Bei READY PLAYER ONE kam Steven Spielberg quasi in Konflikt mit sich selbst, nämlich mit seinem Film DIE VERLEGERIN. John Williams komponierte dafür die Musik.
Alan Silvestri übernahm deshalb READY PLAYER ONE und er macht es doch richtig gut.

Wir sehen im Film den DeLorean aus ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT und dazu erklingt auch das passende Motiv, übrigens nicht nur einmal. Das macht aber nichts, wer den Film von Robert Zemeckis kennt, genießt den Moment, und wer in den 1980er aufgewachsen ist, genießt auch den nostalgischen Filmscore, der noch viele andere Filmmusikzitate bieten kann und natürlich auch viele Lieder.
So muss man sich wohl auch nicht wundern, dass es zwei Soundtrackveröffentlichungen zu READY PLAYER ONE gibt: Einmal den Score von Alan Silvestri und eine Lied‑Veröffentlichung.

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