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Die Erde wird im Jahr 2020 von außerirdischen Kreaturen heimgesucht. Diese sind blind, haben aber ein ausgezeichnetes Gehör und reagieren auf das kleinste Geräusch wie Haie oder Piranhas auf Blut im Wasser.
Im Film dreht sich alles um das Überleben einer kleinen Farmerfamilie: Vater, schwangere Mutter und zwei Kindern im Teeniealter: ein Sohn und eine taube Tochter.
Ein Leben in Stille, das sich zum Überlebenskampf entwickelt als die Mutter Wehen bekommt.
Hauptdarsteller des Films sind John Krasinski und Emily Blunt als Ehepaar. Beide sind auch im richtigen Leben miteinander verheiratet. Die taube Tochter wird von der tauben Millicent Simmonds gespielt wird. Die Tochter macht sich schwere Vorwürfe, den sie fühlt sich schuldig für den Tod des jüngsten Bruders, auf den sie eigentlich aufpassen sollte.
A QUIET PLACE wurde nach einem Roman gedreht. Die beiden Autoren, Bryan Woods und Scott Beck haben zusammen mit John Krasinski das Drehbuch geschrieben. Krasinski ist zu dem auch noch Regisseur des Films.
A QUIET PLACE ist eine Mischung aus Thriller, SciFi und Horror. Der Film ist spannend, aber es gibt mehre Sachen, die es schwermachen den Film so richtig zu mögen. Zwei kleine Beispiele. In Großaufnahme ist zu sehen wie ein Nagel aus einer Holztreppe herausragt. Für die Zuschauer ist klar, einer der Akteure wird garantiert auf den Nagel treten. Natürlich passiert genau das.
Nach ungefähr einer halben Stunde kennen wir als Zuschauer zudem auch die Schwachstelle der Außerirdischen. Unsere Akteure wissen das aber erst in den letzten fünf Minuten.
Eigentlich ist so etwas ein Anzeichen für einen schlechten Film, das ist A QUIET PLACE zwar nicht, aber das hätte man das auch anders, viel besser darstellen können.

Wie vertont man nun eine Welt, in der man nur durch Stille überleben kann?

Die einfachste Antwort ist natürlich: Keine Musik, sondern nur mit Hilfe normaler Geräusche.

Aber A QUIET PLACE ist nun mal ein Hollywood‑Film. Also geht das natürlich nicht, aber man kann den Film auch nicht mit Musik zukippen, denn QUIET PLACE ist kein Blockbusterfilm. Regisseur John Krasinski löst das Problem einmal durch ein sehr gutes Sounddesign. Dazu kommt dann noch ein passender Score von Marco Beltrami.
Die Gefahr durch die Außerirdischen wird zu Beginn mehr von elektronischen Elementen bestimmt, ein Sound, der sich wie knisternde Überlandleitungen anhört. Am Ende des Films wird klar, was für ein Sound das eigentlich ist, aber ich will jetzt nichts verraten.
Für die vermeintliche Idylle, ein stilles beschauliches Leben, gibt es Streicher und Klaviermusik, aber wir hören immer mehr Töne, die auf einem falsch gestimmten Klavier gespielt werden.
Die Idylle ist nur ein Trug. Die Gefahr durch die Kreaturen ist immer da, denn ein lautes Geräusch bringt den Tod. Für solche Szenen hören wir im Score von Marco Beltrami ganz leise pochende Herztöne.
Ich habe den Eindruck, dass man James Horners Score für ALIENS als Temporäre Musik verwendet hat, denn Elemente daraus erklingen bei Angriffen der Ausserirdischen in A QUIET PLACE. Ganz deutlich ist das zum Beispiel beim Stück „Old Man“. Gefolgt von einer Kakophonie und Herzschlägen, denn die Ausserirdischen sind gleich bei ihrem Opfer.
Man kann aber auch John Williams bekanntes WEISSES HAI Thema im Stück „Labor Intensive“ hören. Eigentlich ganz logisch, denn die Außerirdischen schlagen eben blitzschnell zu.
Ich finde Marco Beltramis Musik in A QUIET PLACE auf jeden Fall sehr effektiv und gelungen.

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