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Norman Oppenheimer (RICHARD GERE) und Micha Eshel (LIOR ASHKENAZI) in Sony Pictures' NORMAN.Die Tragikomödie NORMAN startete bei uns am Donnerstag.
Unser Titelheld wird von Richard Gere gespielt. Zwanghaft versucht Norman immer wieder Kontakte zu knüpfen und Leuten seine Hilfe aufzudrängeln. Niemand weiss aber so recht, was er eigentlich macht. So verfolgt Norman nach einer Veranstaltung dann de israelischen Politiker Micha Eshel (Lior Ashkenazi) und kauft ihm ein Paar teure Schuhe. Drei Jahre später ist Eshel Premierminister von Israel. Norman ist glücklich, das er jetzt einen so wichtigen Freund hat. Allerdings sorgt Norman unwissentlich für ein Korruptionsverfahren gegen Eshel. Die Opposition will wissen, wer der anonyme Geschäftsmann war, der dem Premierminister vor drei Jahren teure Schuhe gekauft hat!
Norman kann einem schon leid tun. Er ist mit seiner zwanghaften Art nicht nur naiv, sondern auch ein sehr einsamer Mensch, der für seine Umgebung eine Plage ist.
Freunde in „Anführungszeichen“ hat er erst, als klar wird, dass er den Premierminister tatsächlich gut kennt. Das will man natürlich ausnützen.
Norman verstrickt sich so immer mehr in sein Lügengebilde, bis es keinen Ausweg mehr gibt.

Mit hat der Film von Joseph Ceda richtig gut gefallen. Das hat mehrere Gründe. Das sind unter anderem die vielen bekannten Darsteller, allen voran natürlich Richard Gere als tragische Figur. Richtig toll gespielt!
Auch die Musikverwendung ist sehr interessant und aussergewöhnlich. Es gibt mehrere Szenen, in denen wir ausser Score keine anderen Geräusche hören. Nur ein Beispiel:
Norman spricht Micha Eshel vor dem Schuhgeschäft an und labbert ihn voll. Durch die Musik von Jun Miyaki fühlt man sich in einen Stummfilm versetzt. Das Gespräch und den ständig redenden Norman nehmen wir durch die Musik war.
NORMAN hat aber auch einen Schwachpunkt: Mit 2 h ist der Film einfach viel zu lang. Irgendwann hat jeder die Art von Norman begriffen. Es wiederholt sich, wir müssen nicht ständig sehen wie er zwanghaft Kontakt sucht und überall seine Hilfe anbietet.
Diese Wiederholungen gibt es dann auch in der Musik von Jun Miyaki für NORMAN.

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