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Der Thriller beginnt mit der Erstürmung der US‑Botschaft in Teheran am 4. November 1979. Sechs Botschaftsangehörige entkommen in letzter Sekunde. Unterschlupf finden sie in der Wohnung des Kanadischen Botschafters. Als falsche Filmcrew sollen die sechs außer Landes gebracht werden. Dazu gründet die CIA in Hollywood eine Produktionsgesellschaft, die einen Film drehen will: ARGO.

Der Film unter der Regie von Ben Affleck, der auch die Hauptrolle spielt, ist wirklich spannend erzählt. Die Erstürmung der Botschaft, die Suche nach einer glaubwürdigen Geschichte um die sechs sicher aus dem Iran zu holen und der Aufbau der Produktionsgesellschaft.
Vieles hat sich allerdings nicht ganz so zugetragen, wie es Ben Affleck in seinem Film zeigt. Im englischen Wikipedia‑Eintrag zum Film steht darüber wirklich interessantes. Eine Sache muss ich hervorheben, dass sind die dramatischen Minuten am Flughafen bis die sechs und ihr CIA‑Betreuer, gespielt von Ben Affleck, im Flugzeug sitzen. Das wirkt leider sehr lächerlich, ist zu dem auch völlig unnötig und war auch nicht so in der Wirklichkeit.
Ich habe mich gefragt, welche Zielgruppe der Film wohl hat. Wer damals die Geschehnisse in Teheran bewußt mitverfolgt hat, wird wahrscheinlich am meisten mitfiebern können. Die Iraner werden bis auf die Szenen am Flughafen auch nicht als Deppen gezeigt, sondern als Volk im Verlauf einer Revolution. Ich glaube, es ist schon ein realistisches Bild, das wir vom damaligen Teheran sehen. Im Abspann werden Originalfotos und -filmaufnahmen den nachgestellten Szenen in ARGO gegenübergestellt.

Der Score des Französischen Komponisten Alexandre Desplat ist eine Mischung aus traditionellen Instrumenten, Schlagzeug, aber auch elektronischer Musik und vor allem Chorälen. Mehre Tracks auf der Soundtrackveröffentlichung beginnen mit Chorälen, nach und nach kommen dann alle anderen Elemente hinzu. Bei diesem musikalischen Stil bleibt Desplat, wenn es vor allem darum geht, die Lage in Teheran zu zeigen, wie in den Tracks „A Spy in Teheran“ oder „Scent of Death“. Danach kehrt Alexandre Desplat zu eher patriotischen, amerikanischen Klängen wie im Stück „The Mission“ zurück.

Die Musik zu ARGO wurde vor einem Monat als Digitaler Download von Watertower Music veröffentlicht.

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